Projekt ATSEL-RFID
Ausführende
Sebastian Lichtenberger, Michael Kopf
Betreuung
Dipl.-Ing. Mag.
Dr. Martin Weissenböck
Aufgabenstellung

Das von uns entwickelte Anwendung soll vorwiegend bei Großeinsätzen der Feuerwehr für
eine Entlastung sorgen und die Organisation bei Atemschutzeinsätzen erleichtern.
Wir wollen jedem Feuerwehrmann einen RFID-Chip in seine Ausrüstung eingesetzt.
Somit ist er mittels eines RFID-Readers erfassbar und eindeutig identifizierbar.
Bevor ein Trupp den Einsatz startet wird jeder Einzelne Atemschutzträger durch
einen RFID-Reader eingelesen. Der Atemschutzeinsatzleiter mit Hilfe der Software
immer einen Überblick haben welche Trupps gerade im Einsatz sind. Dazu ist es
notwenig, das er mittels Software Trupps zusammenstellen kann,
und diese nach dem Einsatz auch wieder aus der Datenbank löschen kann.
Details zur Realisierung
Um dieses Projekt zu realisieren benötigten wir folgende Komponenten:
- Einen RFID-Reader,
- eine Serielle Kommunikation zwischen Reader und PC,
- mehrere RFID-Tags und
- eine Spannungsversorgung für unseren RFID Tag.
Der RFID-Reader wurde uns als Fertigteil von der Firma Codatex kostenlos zur Verfügung gestellt.
Ein großer Vorteil dieses Readers ist es, dass dieser Reader bereits eine Serielle Schnittstelle hat.
Somit mussten wir nur noch eine Stromversorgung entwickeln.
Als erster entschieden wir uns für einen Fixspannungsregler des Typs 7805, welcher unsere Batteriespannung
von 9V auf 5V umrichtet.
Da diese Versorungslösung aber eine zu hohe Verlustleistung mit sich brachte stellten wir die Stromversorgung auf
einen Step-up converter um,
welcher uns eine Batteriespannung von 2 AAA Batterien(3V) auf 5V transformierte.
Weiters mussten wir dann eine Verbindung zwischen dem RFID Reader und dem PC herstellen,
da der RFID-Reader bereits einen Pegelwandler eingebaut hat, brauchten wir nur noch ein
Serielles Kabel an die Platine löten.
Während dieser Hardwarearbeit beschäftigten wir uns parallel auch mit der Softwarerealisierung.
Zur Programmierung benutzten wir Vb.net. Den Datenbankzugriff konnten wir uns mit Hilfe von Lehrbüchern
erarbeiten und konnten ihn somit ohne gröbere Probleme verwirklichen.
Um die Serielle Schnittstelle anzusprechen benötigten wir einige Experimente,
da wir Klassen suchen mussten, die einen Zugriff auf die Serielle Schnittstelle erlauben.
Wir fanden rechtzeitig eine solche Klasse und konnten dann den Zugriff auf die
Serielle Schnittstelle verwirklichen.
Nach Abschluss dieser Arbeiten konnten wir bereits einen Übung bei der Feuerwehr machen,
wobei sich die einfache Bedienung unserer Software zeigte und alle anwesenden Feuerwehrleute begeistert waren.
Sponsoren:
CODATEX
OMRON
viennaweb.at
Wrigley's Orbit
HTL Wien 3 Rennweg, März 2006