DDA- Drive Data Analysis

Ausführende

Mario SOWKA (PL)
Florian GLATZL

Betreuung

DI Roland GLAS
DI Martin MESCHIK

Aufgabenstellung

Blockschaltbild

Die Diplomarbeit DDA (Driving Data Analysis) befasst sich mit dem Messen der Fahrdaten eines Maßstab 1:10 Modellautos.
Die gemessenen Daten wie, Geschwindigkeit, Akkustrom, Akkuspannung, Motortemperatur und Drehzahl der einzelnen Räder
werden mittels eines µ- Controllers gespeichert und auf einem Computer graphisch veranschaulicht.


Zusammenfassung

DDA (Drive Data Analysis) ist ein Projekt von Schülern der HTL 3 Rennweg. Ziel dieses Projektes ist es, ein Gerät zu
entwickeln, welches während der Fahrt des Modellautos diverse Messwerte aufnimmt. Diese Daten sollen in dem Gerät
zwischengespeichert werden. Nach dem Fahren werden die Messwerte über eine geeignete Schnittstelle an einen Computer
übertragen werden. Die Auswertung der Messwerte erfolgt in einem eigenen Programm, welches von einer Person, die sich
nicht im Projektteam befindet, im Zuge einer Facharbeit programmiert wird.
Da der vorhandene Platz im Modellauto beschränkt ist, muss besonders auf eine kleine Bauweise geachtet werden. Aus
diesem Grund, kommen hauptsächlich SMD- Bauteile zur Verwendung. Weiters ist der energiesparende Betrieb des Gerätes
ein nicht zu vernachlässigender Punkt.
Da, bedingt durch den Motor und den Fahrtenregler, in dem Modellauto hohe elektrische Störungen auftreten, müssen sämtliche
Bauteile, welche durch die Störfelder beeinflusst werden können, abgeschirmt werden.
Die Spannungsversorgung des Gerätes erfolgt über den Akku, welcher in dem Modellauto für die Versorgung des Fahrtenreglers
und anderen elektrotechnischen Komponenten verwendet wird. Besonderes Augenmerk ist darauf zu legen, dass eine ausreichende
Spannungsversorgung für das Gerät gewährleistet wird, da die Akkuspannung, abhängig von Reglement und Ladungszustand der
Akkuzellen, stark variieren kann.

Schaltung

Die technische Realisierung enthält folgende Schwerpunkte:
o Auswahl geeigneter Sensorik für die Messungen
o Abspeichern der Daten auf einem Speichermedium
o nach dem Fahren werden die Messwerte an den Computer übertragen um sie auswerten zu können


Der Mikroprozessor ist für die Verarbeitung der Messwerte zuständig. Er nimmt sämtliche Messwerte von der Sensorik auf und bereitet diese auf. Die so entstandenen digitalen Signale werden vom Mikrocontroller auf einem externen Speichermedium abgelegt.
Wenn das Gerät nach dem Fahren mit einem Computer verbunden wird, beginnt die Übertragung der Daten. Das Programm am PC verarbeitet die Messwerte und gibt sie grafisch auf dem Bildschirm aus.
Mit Hilfe der Messdaten kann die Fahrwerkseinstellung am Modellauto verbessert werden. Weiters kann auch das Zusammenspiel verschiedener Komponenten des Modellautos untersucht und verbessert werden.
Mit dem PC Programm ist es möglich sämtliche Messwerte zu speichern und diese, bei Bedarf, wieder aufzurufen um Vergleiche zwischen früheren und aktuellen Kurvenverläufen anstellen zu können.






HTL Wien 3 Rennweg, April 2008