Kameradrehteller
Ausführende
Patrick Miedler (PL)
Thomas Holzinger (PLStv.)
Daniel Schweitzer (PMA)
Betreuung
Dipl.- Ing. Dr. techn. Michael Seebacher (Hauptbetreuer)
Dipl.- Ing. Dr. techn. Christoph Grinschgl
Dipl.- Ing. Martin Meschik
Aufgabenstellung

Es galt einen Kameradrehteller zu erstellen, welcher für die Aufnahmen von Panoramabildern verwendet werden soll.
Dazu musste eine Box gebaut werden, in der sich der Antrieb (Motor und Getriebe) bzw. die Elektronik (Platine mit PIC) befinden soll.
Eine weitere Anforderung an das Gerät war es, dass sich die darauf befindliche Kamera 360° drehen muss, um so einen Rundumblick zu ermöglichen.
Diese Bewegung soll in beide Richtungen stattfinden, und eine variable Geschwindigkeitseinstellung besitzen,
um so auch Langzeitaufnahmen abbilden zu können.
Details zur Realisierung
Hauptaufgabe des Projektes war die Entwicklung eines Gerätes für Panorama- und Zeitrafferaufnahmen.
Die Funktionen können nach folgenden Aufgabenbereichen gegliedert werden:
- Umschalten zwischen zwei Modi
- Einstellen der Ausgangsposition in Modus1 mittels Taster
- Starten der Drehbewegung mit einem der Richtungstaster in Modus2
- Einstellen der Drehgeschwindigkeit in Modus2 mittels Potentiometer (1-18 Stunden/Umdrehung der Kamera)
- Spezialfunktion: Drei verschiedene Spannungsversorgungen (Akku, Batterie, Netzteil)

Sobald man das Gerät einschaltet, startet dieses in Modus1, in welchem man
die Ausgangsposition einstellen kann.
Die Ausgangsposition kann mittels Richtungstaster (Rechts/Links) angefahren werden.
Sobald diese erreicht ist, kann man in Modus2 umschalten.
In Modus2 ist es anschließend möglich, mittels Potentiometer die Drehgeschwindigkeit
für eine Umdrehung der Kamera zwischen 1-18 Stunden festzulegen.
Durch anschließendes Drücken der Richtungstaster kann die Drehrichtung festgelegt werden,
wodurch sich der Drehteller zu drehen beginnt.
Um eine derartig große Zeitspanne zu ermöglichen (1-18 Stunden/Umdrehung der Kamera),
wurde eine Getriebeuntersetzung von ~175000:1 verwendet.
Zur Realisierung einer Versorgung über eine derartig große Zeitspanne,
wurden drei verschiedene Spannungsversorgungen gewählt. Man kann somit das Gerät mittels
eingebauten Akku, handelsüblicher AA- Batterien als auch durch ein Netzteil betreiben.
Erstellt von Miedler und Holzinger; HTL Wien 3 Rennweg, Mai 2009