MSD - Mobile Score Display
Ausführende
Alexander Mitterer, Andreas Sponner, Christian Sprinzl,
Betreuung
Dipl.-Ing. Martin Meschik, Dipl.-Ing. Gerhard Jüngling, Dipl.-Ing. Andreas Schubert
Aufgabenstellung

In der heutigen Zeit gibt es viele kleinere Vereine und ambitionierte Hobby-Sportler, die sich in ihren Disziplinen gerne mit anderen Spielern messen wollen und dazu eine Spielstandanzeige für die gespielten Punkte benötigen. Wenn man nun einen Blick auf den heutigen Markt wirft, entdeckt man, dass es im Grunde nur sehr simple, nicht wirklich robuste Zähltafeln oder sehr teure, für den Hobby-Sportler viel zu große, Stadionanzeigen gibt.
Daher setzten wir uns zum Ziel, eine mobile digitale Spielstandsanzeige zu konstruieren, mit der der Punktestand der meisten gängigen Ballsportarten gezählt werden können soll. Da unser Projekt eine mobile Spielstandanzeige realisieren soll, wurde auch der Name "mobile score display" dafür gewählt.
Details zur Realisierung

Wir konstruierten das MSD als aufrechtstehendes Dreieck mit zwei identischen Anzeigen damit sowohl das Publikum, der Schiedsrichter als auch die Spieler den Spielstand von allen Seiten gut sehen können (siehe Abb).
Um dem Schiedsrichter die Eingabe der Punkte zu erleichtern konstruierten wir zusätzlich ein externes Bedienpult, das mit einem handelsüblichen 9-poligen D-Sub-Kabel mit der Spielstandanzeige verbunden werden muss. Dabei achteten wir sowohl auf die Form als auch auf die Anordnung der Bedienelemente um das Bedienpult benutzerfreundlich und übersichtlich zu gestalten.
Zum Anzeigen des Punktestands bzw. der bereits gespielten Sätze verwendeten wir unterschiedlich große 7-Segmentanzeigen, von denen jeweils eine in einem vollständigen Modul integriert wurde. Mit jeweils zwei der großen 7-Segmentanzeigen wird der Punktestand angezeigt. Die bereits gespielten Sätze sind auf einer kleinen 7-Segmentanzeige ersichtlich. Zusätzlich scheint auf zwei weiteren kleinen 7-Segmentanzeigen die Spielzeit auf. Da sich jeder Verein mit einem dreistelligen Kürzel (meist die Anfangsbuchstaben des Vereins) kennzeichnet, benötigen wir ebenfalls drei Dotmatrixanzeigen pro Verein.
Alle oben genannten Module hängten wir intern über einen 10-poligen Pinhead mittels Flachbandkabel seriell aneinander. Dieses Flachbandkabel führten wir wiederum zur Steuereinheit, auf der sich ein PIC16F876 befindet. Wie oben bereits erwähnt, führten wir die Steuersignale des Bedienpults ebenfalls zur Steuereinheit und somit zum PIC16F876. Dieser verarbeitet die Steuersignal und sendet anschließend über SPI jeweils ein acht Bit großes Zeichen an das jeweilige Modul, welches anschließend das gewünschte Zeichen darstellt.
HTL Wien 3 Rennweg, April 2007