mechanical Quntitative Sensory Testing
Ausführende
Philippe Ghobrial (Projektleiter)
Josef Lang
Betreuung
Dipl.-Ing. Gerhard Jüngling (Hauptbetreuer)
Ing. Martin Sommer
Dipl.-Ing. Andreas Schubert
A.o. Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Sycha (extern)
Aufgabenstellung

Ein Schmerzmessgerät ist für die neuropathische Abteilung des Wiener AKHs zu entwickeln.
Mit diesem Messgerät sollen die großen Nervenfasern auf mechanisches Empfinden geprüft werden.
Realisierungsidee
Ein Linearantrieb drückt über einen kapazitiven Kraftsensor eine Messspitze mit einer konstant ansteigenden Kraft auf die Hautoberfläche. Sobald der Patient einen Schmerz empfindet, soll die Messung per Tastendruck beendet werden. Die zuletzt aufgebrachte Kraft wird dann gespeichert.
Details zur Realisierung

Der PIC16F877A bildet das Herzstück unseres Messgerätes. Dieser regelt aber nicht alleine die Abläufe. Denn auch die Lineareinheit, das Display sowie die USB-Schnittstelle haben einen integrierten Mikroprozessor.
Das Motorprogramm wurde mit MotionManager geschrieben und anschließend auf den integrierten EEPROM der Motorsteuerplatine überspielt. Per Tastendruck (digitale Eingänge) lässt sich das Programm starten bzw. stoppen. Über Rx/Tx-Leitungen lässt sich die Lineareinheit jederzeit umprogrammieren.
Die Kraft wurde mit einem Faraday-Kraftsensor gemessen, welcher auf MilliNewton (mN) genaue Werte an den Mikroprozessor schickt.
Angezeigt wird das Menü auf einem drei-zeiligen Display, welches über SPI angesteuert wird.
Patientensicherheit
- Messspitze sowie Führungshülse wurden aus einem für die Medizintechnik gebräuchlichen Stahl gefertigt.
- Die Kraft wird während der ganzen Messung gemessen und am Display angezeigt. Dies bietet eine ständige Überwachungsmöglichkeit.
HTL Wien 3 Rennweg, April 2008