Registrierung der Niederschlagsmenge

Ausführende

Augustin Patrick, Neuwirth Dominik, Pluhar Markus, Wimmer Alfred

Betreuung

Dr. Nikolaus Baumgartinger, Dipl.-Ing. Karl Allabauer

Bild 1

Aufgabenstellung

Aufgabenstellung für die Diplomarbeit war es, die Regenmenge pro Tag bis zu einer Woche auf einem PC zu erfassen und damit eine Datenbasis zur optimalen Bewässerung von Grünflächen oder Gärten zu erhalten. Dafür waren erstens ein geeigneter Messbehälter mit periodischer Entleerung sowie eine Messschaltung zur Ermittlung der Regenmenge zu entwickeln.
Des weitern sollten die gemessenen Daten auf einen PC oder Laptop übertragen und dort gespeichert werden.
Diese gespeicherten, gemessenen Daten sollten noch graphisch veranschaulicht werden, wobei dazu noch ein Visual Basic Programm geschrieben werden könnte, um dies in einer freundlichen Benutzerfläche zu visualisieren.
Praktischer als die Daten über Kabel zu übertragen, wäre es, diese Werte kabellos zu übertragen, um die „Raimachine“ universell einsetzen zu können.
Wenn diese kabellose Datenübertragung möglich wäre, könnte nun noch zusätzlich ein Batteriebetrieb eingebaut werden.
Die Daten könnten dann noch bis zu einem Monat gespeichert werden, um die entwickelte „Rainmachine" flexibler einsetzen zu können. 



Bild 2

Details zur Realisierung

Zuerst wurde eine Platine mittels Eagle ein Layout erstellt und nachher schulintern geätzt. 
Das Messprinzip baut auf einer kapazitiven Messung auf -  auf dem Messbehälter ist auf einer Seite eine Edelstahlplatte innen und außen montiert, durch die Änderung des Wasserpegels ändert sich somit auch die Kapazität der beiden Platten. Mithilfe der Schaltung eines astabilen Multivibrators kann die ausgegebene Kapazität auf eine Frequenz umgewandelt werden.
Die Frequenzen werden durch einen PIC gemessen, arithmetisch gemittelt und über eine C++ Routine in reale Füllstandwerte umgewandelt, welche via Bluetooth- Modul bereitgestellt werden.
Als nächstes wurde ein Visual Basic Makro geschrieben, der die Füllstandwerte im PIC über das Bluetooth - Modul auslesen und daraufhin auch gleich auswerten und am Monitor ausgeben kann. Das Programm ist mittels Microsoft Excel VBA Makro programmiert worden.
Außerdem wurde auch die Möglichkeit eingebaut, mittels 2-poligem Kippschalters zwischen Netz- und Batteriebetrieb zu wählen.
Das Gehäuse des Projekts besteht zur Gänze aus einem 6mm dicken Plexiglas, welches mit weißer Farbe und anschließend mit Klarlack übersprüht wurde
 Das Regenwasser wird in einem Trichter, der in den Deckel eingefügt ist, aufgefangen und in den Messbehälter, in das Innere des Gehäuses geleitet. Im Messbehälter befindet sich zudem eine Pumpe aus dem Modellbaubereich, um den Behälter zu entleeren.



HTL Wien 3 Rennweg,Juni 2005